Wir haben Kam­pa­gnen – statt kri­ti­schem Jour­na­lis­mus. Wir bekom­men Kom­merz statt Auf­klä­rung, Ver­blö­dung statt Bil­dung. Wir wer­den mit der Gefolg­schaft zu Par­tei­en und dem Per­so­nal der Poli­tik abge­fer­tigt, statt kri­ti­sche Distanz zu wah­ren. Wir bekom­men eine Bericht­erstat­tung, die geprägt ist durch Nähe und Koope­ra­ti­on mit Wirt­schaft und Ver­bän­den statt durch Vor­sicht und Abstand. Wir sehen die Ver­nei­gung vor den Mäch­ti­gen und ver­mis­sen die Zunei­gung zu den Schwä­che­ren. Wir erle­ben Nach­klap­pern und Nach­plap­pern statt Ana­ly­se und Nach­den­ken.
Albrecht Mül­ler1)Jour­na­lis­mus in der Kri­se. Sie­ben Jah­re alt, aber immer noch aktu­ell.

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