Backen im Holzrahmen Marke Eigenbau

Fer­tig. Und ab in den Ofen zum Ein­bren­nen.

Der Tisch­ler mei­nes Ver­trau­ens hat­te mir schon vor eini­ger Zeit ein schö­nes, geho­bel­tes Buchen­brett gemacht – zu kei­nem ande­ren Zweck, als es zu einem Back­rah­men zu ver­ar­bei­ten. Heu­te war es end­lich so weit.

Zum Glück habe ich heu­te mor­gen noch dar­an gedacht, bes­ser mal nach­zu­mes­sen, wie lang eigent­lich das Din­gen wer­den dürf­te. Es waren so maxi­mal 35 cm (außen). Gewor­den sind es 33 cm. Die Brei­te (innen) hat­te ich schon mit etwa 13, 14 cm fest­ge­setzt. Es kommt aber nicht auf den Zen­ti­me­ter an – solan­ge der Ofen noch zugeht.

Die­ses soll­te ein Sin­gle wer­den. Dazu möch­te ich irgend­wann auch noch ein­mal einen 4er-Rah­men haben, bei dem die ein­zel­nen Lai­be dann halt ent­spre­chend klei­ner sind – für Schwarz­brot oder Din­kel­bro­cken oder so.

Die gefräs­te Fuge dürf­te ein Ver­zie­hen erschwe­ren.

Der Bau ging eini­ger­ma­ßen rei­bungs­los von­stat­ten. Lei­der war mein Frä­ser nicht der mehr bes­te und ver­ur­sach­te den einen oder ande­ren klei­ne­ren Aus­riss, aber es reich­te halb­wegs. Ist ja auch kein Aus­stel­lungs­stück. 😉

Der Back­rah­men dürf­te sicher noch 3 cm nied­ri­ger sein, aber ich den­ke nicht, dass dies ein Pro­blem dar­stellt. Ich muss ihn ja nicht bis oben fül­len.

Ich habe in die Längs­sei­ten Fugen gefräst für die Quer­sei­ten. Das muss viel­leicht nicht sein, dürf­te aber ein Ver­zie­hen erschwe­ren. Ver­schraubt habe ich die Sei­ten mit Edel­stahl­schrau­ben, für die ich die Löcher vor­ge­bohrt und gesenkt habe.

Den fer­ti­gen Back­rah­men habe ich geölt und dann eine gute hal­be Stun­de bei 170° ein­ge­brannt.

Vor jedem Backen wird er dann noch­mals mit neu­tra­lem Öl ein­ge­pin­selt. Haupt­säch­lich möch­te ich ihn für mein Lip­pi­sches Land­brot nut­zen. Das soll­te eine schö­ne Krus­te auch am Boden erge­ben. Hmmm!

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