Leckerer Pizzateig mit Weizendunst

Schon vor eini­ger Zeit hat­te ich beim Mül­ler mei­nes Ver­trau­ens etwas [glossary]Weizendunst[/glossary] bestellt, um ihn für Stru­del­teig zu ver­ar­bei­ten. Schon das war eine gute Idee. Nun habe ich den Wei­zendunst auch erst­mals für einen Piz­za­teig ver­wen­det. Eben­falls sehr emp­feh­lens­wert. Es gibt auch weit auf­wän­di­ge­re Rezep­te, aber die­ses ist völ­lig okay, wenn es mal schnel­ler gehen soll.

Am liebs­ten arbei­te ich ganz ohne Hefe. Wenn es nicht anders geht, bevor­zu­ge ich fri­sche Hefe. Wenn auch die nicht vor­rä­tig ist, tut es in vie­len Fäl­len auch Tro­cken­he­fe. Die kam auch bei die­sem Rezept zum Ein­satz – kei­ne Einwände.1)Trotzdem wer­de ich dem­nächst mal einen sol­chen Teig ganz ohne Hefe mit mei­nem Lie­vi­to Madre machen…

Pizzateig mit Weizendunst
Noch sieht er nach nix aus, aber schon bald wird dar­aus eine lecke­re Piz­za.

Der Teig ging gut auf und ließ sich her­vor­ra­gend schön dünn ver­ar­bei­ten. Geba­cken hat­te die Piz­za genau das rich­ti­ge Maß an Knusp­rig­keit – ohne dass man zum Kau­en ein Stahl­ge­biss braucht, und war sehr wohl­schme­ckend.

Was die Piz­za zusätz­lich extrem lecker mach­te, war die Toma­ten­sauce, die ich im Som­mer aus eige­nen Früch­ten her­ge­stellt und ein­ge­kocht hat­te. Hohes Lob von der bes­ten aller Ehe­frau­en (ein­ge­schwo­re­ner Piz­za-Fan). Was will man mehr? Für heu­te hat sie schon wie­der eine bestellt. Soll sie haben! 😉

Pizzateig mit Weizendunst

Men­gen für 1 Blech oder zwei run­de Piz­zen


Teig­zu­ta­ten

210 g Wei­zen­mehl Typ 550
50 g Wei­zendunst
150 g Was­ser
10 g Oli­ven­öl
3.3 g Tro­cken­he­fe (oder 10 g Frisch­he­fe)
6 g Salz
2 g Rüben­kraut (oder Honig)

Zube­rei­tung

Mehl und Was­ser und Hefe ver­men­gen. Dann die übri­gen Zua­ten bei­geben. Sehr gut und aus­gie­big kne­ten. Ich habe den Teig mei­ner klei­nen Schwe­din mit der Wal­ze für acht Minu­ten über­ant­wor­tet. Dann ist er wirk­lich schön homo­gen und elas­tisch. Rund­wir­ken und abge­deckt min­des­tens eine Stun­de ruhen las­sen. Zwi­schen­durch ein­mal deh­nen und fal­ten. Auf einer bemehl­ten Arbeits­flä­che aus­rol­len und in die gewünsch­te Form brin­gen. Bele­gen, backen, genie­ßen.

Anmerkungen

1. Trotzdem wer­de ich dem­nächst mal einen sol­chen Teig ganz ohne Hefe mit mei­nem Lie­vi­to Madre machen…

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